Aktuell sind diverse Phishing-Versuche im Umlauf. Phishing wird generell im Internet sehr aktiv betrieben. Ziel ist jeweils, an besonders sensible Daten von Usern:innen zu kommen. Wir haben in diesem Artikel eine kleine Sammlung gängiger Phishing-Versuche / Phishing-Strategien zusammengefasst.
🛡️ Bedenke immer:
- Gib als Verkäufer:in nie deine Kreditkartendaten an, um Geld zu erhalten.
- Gib niemals Anmeldeinformationen oder Kreditkartendaten weiter, weder telefonisch noch auf einer Website, auf die du über einen zugesandten Link/QR-Code zugegriffen hast.
- Um dich einzuloggen, gib immer die Webseite manuell im Browser ein.
- Kontrolliere stets, ob die aufzurufende Website mit der echten und offiziellen Internetadresse des Dienstleisters übereinstimmt.
- Bleib wachsam, wenn du QR-Codes scannst.
- anibis.ch bietet weder Liefer- noch Bezahldienste an, Verkaufsabwicklungen finden ausschliesslich zwischen Verkäufern:innen und Käufern:innen statt. Klick daher keine Links an und scanne keine QR-Codes, die du von anderen Usern:innen per Chat, SMS, E-Mail oder WhatsApp erhältst.
Mission Betrugsjagd: Erkennst du die Warnsignale?
Die «Mission Betrugsjagd» ist eine gemeinsame Initiative der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP), SMG und TWINT.
Wie gut erkennst du Betrugsversuche beim Kaufen und Verkaufen online?
In der «Mission Betrugsjagd» kannst du dein Wissen testen. In vier realitätsnahen Chatverläufen entscheidest du, welche Nachrichten verdächtig sind. Dabei begegnest du typischen Betrugsmaschen wie gefälschten Login-Links, fingierten Zahlungsaufforderungen oder psychologischem Druck.
Nach jedem Fall erfährst du, welche Warnsignale sich im Chat versteckt haben und wie du dich vor solchen Betrugsversuchen schützen kannst.
👉 Jetzt Mission Betrugsjagd starten:
Mission Betrugsjagd
Das Spiel ist vom 28. September bis 31. Dezember verfügbar.
📱 Gefälschte SMS im Umlauf
User:innen erhalten gefälschte SMS-Nachrichten mit betrügerischen Absichten: Über einen Zahlungs-Link soll eine für einen Verkauf erhaltene Zahlung aktiviert oder Kreditkarteninformationen verifiziert werden.
📌 Wichtig zu wissen:
- Verkäufer:innen müssen für den Erhalt einer Zahlung nie Kreditkartendaten über einen Link verifizieren
- Auf anibis.ch werden die Verkäufe privat zwischen den beiden beteiligten Parteien abgewickelt, klicke daher auf keine "Zahlungs-Links" und bestehe auf eine persönliche Übergabe mit Barzahlung oder vereinbare eine für beide Parteien akzeptierbare Art der Bezahlung
🚫 Klicke nie auf Links und gib nie deine sensiblen Daten bekannt
🛠️ Was tun?
- Ignoriere und lösche die SMS
- blockiere den:die Absender:in
- Kontaktiere den Kundendienst, falls du bereits Daten eingegeben hast
- Falls du bereits sensible Kreditkarten-, Bank- oder Twint-Daten eingegeben hast oder dir bereits Geld abgebucht wurde, kontaktiere bitte umgehend auch dein Finanzinstitut.
📱 Gefälschte anibis.ch-Webseiten im Umlauf
Links zu vermeintlichen anibis.ch-Seiten verleiten User:innen immer wieder zum Eingeben der Login-Daten. Diese Webseiten imitieren anibis.ch täuschend echt und fordern dazu auf, sich einzuloggen um eine Account-Sperrung zu vermeiden.
Diese Seiten sehen offiziell aus – mit den bekannten Farben, Logos oder sogar einer gefälschten Chat-Funktion. Der Link führt jedoch nicht zu einer echten anibis.ch-Seite.
Achte darauf, dass du die vollständige Internetadresse im Browser siehst. Auch wenn auf den ersten Blick „[anibis.ch](http://anibis.ch/)“ angezeigt wird, kann sich im Hintergrund ein ganz anderer – und betrügerischer – Link verbergen.
📌 Wichtig zu wissen:
- anibis.ch verlangt nie, dass User sich zur Aktivierung eines Accounts einloggen
- anibis.ch fragt nie nach Passwörtern oder Kreditkartendaten für das Aktivieren eines Accounts
🚫 Nicht interagieren – Seite sofort schliessen und nicht erneut aufrufen.
🛠️ Was tun?
-
Prüfe den Link genau: Nur Seiten mit
https://www.anibis.ch/,https://auth.anibis.ch/u/login?...oderhttps://www.anibis.help/hc/desind echt - Gib keine Login-Daten oder Zahlungsinformationen ein
- Melde verdächtige Seiten oder Weiterleitungen dem Kundendienst
📧 Gefälschte E-Mails im Umlauf
Betrügerische Täterschaften scheuen vor keiner Strategie zurück, um an sensible User-Daten zu gelangen. Es werden daher auch gerne betrügerische E-Mails im Namen von anibis.ch versendet. Sie stammen von gefälschten Absenderadressen und enthalten Links zu nicht von anibis.ch erstellten Seiten.
Beispiele von gefälschten Absenderadressen:
anibis-kunden-info@xxxxxxx.ch
anibis-info-email-kunden@xxx.com
info@anibis-mail.ch
📌 Wichtig zu wissen:
- anibis.ch verlangt nie Kreditkartendaten von Verkäufern:innen
- anibis.ch verlangt nie Passwörter oder andere persönliche Daten für die Abwicklung von Verkäufen / Käufen
🚫 Nicht reagieren – E-Mail sofort löschen und Absender blockieren.
🛠️ Was tun?
- Prüfe die Absenderadresse immer sorgfältig
- Nur Absender mit xxx@news.anibis.ch / xxx@anibis.zendesk.com / xxx@anibis.ch stammen wirklich von anibis.ch
- Keine Links anklicken, keine Anhänge öffnen
- Ignoriere und lösche solche E-Mails, blockiere gegebenenfalls den Absender
- Kontaktiere den Kundendienst, solltest du bereits Daten eingegeben haben
- Falls du bereits sensible Kreditkarten-, Bank- oder Twint-Daten eingegeben hast oder dir bereits Geld abgebucht wurde, kontaktiere bitte umgehend auch dein Finanzinstitut.